Zentrum für
Naturheilkunde & Osteopathie
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Wenn das Atmen schwerfällt!

Atmen ist die normalste Tätigkeit der Welt, sollte man meinen. Doch wie kommt es, dass so viele Menschen offenbar ein Problem mit ihrer Atmung haben, bzw. sich durch das Arbeiten an ihrer Atemtechnik viele Beschwerden verbessern lassen?

Dafür muss man natürlich erst einmal wissen, wie eine gut funktionierende Atmung abläuft:
Bei der Einatmung senkt sich unser Zwerchfell, das sich zwischen den Rippen ausdehnt, etwas ab und zieht sich zusammen. Das bedeutet, die unteren Rippen bewegen sich nach seitlich aussen, während sich die oberen eher nach vorne und hinten bewegen. Dazu muss das Zwerchfell die Möglichkeit haben, sich abzusenken, damit sich auch die Rippen frei bewegen können. Bei Menschen, die eine starke Krümmung der Brustwirbelsäule entwickelt haben, ist  dieser Mechanismus eingeschränkt. Eine freie Entfaltung des gesamten Brustkorbs ist dadurch unmöglich.

Diese Haltung entwickelt sich kontinuierlich über Jahre: durch viele sitzende vorgebeugte Tätigkeiten wie Autofahren oder Computerarbeit. Zusätzlich verkürzen sich durch das lange Sitzen die Muskeln, die die Hüftbeugung ausführen. Sie überschneiden sich mit den Ausläufern des Zwerchfells an der Wirbelsäule und können dies so in seiner freien Beweglichkeit hemmen. Dazu kommt, dass durch und um diese Muskeln die Nerven für die Leisten- und Kniegegend laufen. Viele Menschen wundern sich, dass sie nach einer Periode längeren Sitzens Knie- oder Leistenschmerzen bekommen.
Wir von ZENAOS sind den Ursachen dieser weit verbreiteten Problematik auf der Spur. Bei der gründlichen Eingangsuntersuchung wird der gesamte Körper untersucht.Es stimmt, dass wir häufig nach vorne in sich zusammengesunkene Menschen finden, die starken Druck auf der Brustbeingegend haben und bei denen sich die für die Atmung wichtigen Rippen kaum noch bewegen.


Betroffene dieser Fehlhaltung klagen häufig zusätzlich über einschlafende Hände, geschwollene Finger am Morgen und Schmerzen am Ellenbogen und am Unterarm. Bedingt ist dies durch Verspannung und Verkürzung der  Atemmuskeln im Halsbereich.  Durch diese Muskelgruppen verlaufen jedoch die  Blutgefässe und Nerven, die die Arme versorgen. Erschwerend kann hinzukommen, das viele Menschen nicht tief genug  einatmen. Durch die ständige Anspannung dieser Muskulatur werden die Gefässe und Nerven abgedrückt: man hat Symptome an Arm und Hand, obwohl das Problem weiter oben liegt.

Aber auch die Schultermuskulatur, die eigentlich für die Haltung und Bewegung des Armes, Kopfes und Rumpfes zuständig ist, wird häufig mit zum Atmen benutzt: So klagen dann hier die Betroffenen über Schulter- und Nackenspannung, bis hin zu Kopfschmerzen und bei langanhaltender Fehlhaltung auch zu Schwindelattaken.
Wichtig ist uns, dass wir bei jedem Patienten individuell schauen, woher die Beschwerden kommen.

Aber bei ZENAOS kennt man noch weitere Möglichkeiten, um die Probleme, die im Zuge einer falschen oder gestörten Atmung auftreten können, zu behandeln. Carola Gerhardt befasst sich seit vielen Jahren mit der homöopathischen Herangehensweise bei Problemen mit einer richtigen Atmung. Natürlich ist auch in der Homöopathie eine sehr individuelle Untersuchung und Behandlung angezeigt. So unterscheidet man in der Homöopathie sehr genau, wie sich die Beschwerden bei jedem einzelnen Patienten darstellen. Nur durch die genaue Analyse der Symptomatik, auch unter eventueller Berücksichtigung der seelischen Aspekte lässt sich das für den Patienten passende Arzneimittel finden. Denn häufig trägt der Patient  eine seelische Last auf seinen Schultern, die ihn zusammensinken lässt.

Diese Symbiose der Osteopathie und Homöopathie stellt ein Gleichgewicht aller Systeme im Organismus her und ist somit eine sehr ganzheitliche Heilmethode, die ein Patient erfahren kann.